Mein Zuchttagebuch 2012

Seite 1 vom 16.03.2012 bis 27.04.2012

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16.03.2012

Es geht wieder los!

Endlich ist es wärmer geworden, so dass heute freudig und aufgeregt drei Pärchen in die Zuchtboxen umziehen konnten.
Die Süßen können es teilweise kaum erwarten und balzen und schnäbeln wie verrückt miteinander.

Angeregt wurden sie natürlich bereits durch ein wenig brutförderndes Futter (Keim- und Quellfutter, Eifutter, mehr Gemüse und gequollener Hafer), das ich ihnen in den letzten Tagen zusätzlich angeboten habe. Schließlich sollen sie sich ja auch einiges an Reserven für die kräftezehrende Brut anfuttern.

Man merkt, dass Amy und Sunny und Audrey und Henry bereits Erfahrung gesammelt haben. Sie verhalten sich mustergültig. Die Hennen haben sofort den Nistkasten inspiziert und für gut befunden. Danach haben sie sich mit den Hähnen zusammen auf die Extra-Portion Keimfutter gestürzt.
Eben konnte ich schon beobachten, dass die Damen in ihren Nistkästen sitzen und die Herren artig davor Wache halten.
Da heute Morgen auf dem Volierenboden bereits ein Ei von Amy lag, glaube ich nicht, dass ich bei ihr und Sunny lange auf das erste offizielle Ei warten muss.

Über das dritte Pärchen möchte ich momentan noch nichts verraten.

Auf alle Fälle freue ich mich sehr, dass es wieder los geht. Ich hoffe, dass Ihr alle wieder so begeistert meine Berichte lesen werdet wie letztes Jahr und meinen Wellis und mir die Daumen drückt.

Ein paar Badefotos von heute Morgen:

 

18.03.2012

Tadaaaaa!

Das erste Ei der Zuchtsaison 2012:

Amy konnte es wirklich kaum erwarten und hat heute ihr erstes Ei im Nistkasten gelegt.
Stolz wie Oskar und nicht weniger aufgeregt, habe ich es beschriftet. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass es auch befruchtet ist! 
Amy verhält sich wirklich mustergültig und verlässt beim ersten Anklopfen den Nistkasten, damit ich den Inhalt kontrollieren kann. 

 

22.03.2012

1 - 2 - 3

Amy ist einfach nur prima. Alle zwei Tage legt sie ein Ei und bebrütet es liebevoll.
Sunny sitzt auch dieses Mal sehr oft bei ihr im Nistkasten. Das leise Gezwitscher von den beiden hört sich immer total niedlich an. Solange er Amy dabei nicht stört und die Eier heil lässt, stört es mich auch nicht. Hauptsache, die beiden fühlen sich wohl und es geht ihnen gut.

Auf dem Foto kann man sehr gut einige von Amys Federn sehen. Brütende Hennen verlieren am Bauch einen Teil ihrer Federn, damit sie das Gelege noch besser wärmen können.

Hier ist ein Foto von vorgestern, auf dem Leon ganz stolz und extrem vorsichtig Amys zweites Ei hält:

Ich hatte ihm vorgeschlagen, dass er das Ei beschriften sollte. Aber das hat sich Leon denn doch nicht getraut.

Bei den anderen beiden Pärchen wird geturtelt und geschnäbelt und zu meiner Freude auch anderes unternommen. Allerdings liegen noch keine Eier in den Nistkästen. 
Bei dem dritten Pärchen habe ich mir das fast gedacht. Die zwei brauchen einfach noch etwas Zeit. Allerdings bin ich doch etwas verwundert über Audrey und Henry. In dieser Zuchtsaison lassen sie sich anscheinend etwas mehr Zeit als letztes Mal. 
Aber ich will nicht ungeduldig sein und denke, dass es in den nächsten Tagen bei ihnen auch so weit sein wird. 

Heute gab es außer Keimfutter noch eine Extra-Portion Basilikum, worauf sich die Süßen sofort freudig gestürzt haben. Die Hennen kamen dafür auch aus ihrem Nistkasten, damit sie es frisch und nicht vorgekaut bekamen. 

 

23.03.2012

Jippieh!  Heute wurde ich gleich doppelt erfreut! 

Bei Audrey und Henry lag das erste Ei im Nistkasten:

Und beim dritten Pärchen fand ich ein kleines Überraschungsei vor:

Darüber freue ich mich ganz besonders, da ich bei diesem Pärchen wirklich noch nicht damit gerechnet hatte. Das Daumendrücken hat anscheinend geholfen.
Ich bin mal gespannt, wie sich alles noch so entwickelt, da es für beide ihre erste Brut ist. Aber die Henne ist brav nach dem Anklopfen und Öffnen des Deckels aus dem Nistkasten geklettert, damit ich das Ei genauer unter die Lupe nehmen und beschriften konnte.
Im Gegensatz zu Audrey, bei der ich immer ein klein wenig nachhelfen muss. Aber das kenne ich ja schon vom letzten Mal.

Auf alle Fälle ist es wirklich verrückt, wie sehr man sich über Eier freuen kann.

Sonst läuft alles prima. Die Hähne kümmern sich rührend um ihre Hennen, da diese nur noch sehr selten den Nistkasten verlassen.
Und das Wetter wird auch immer besser. Strahlender Sonnenschein und wohlige Wärme. So darf es gerne bleiben! 

 

26.03.2012

In den letzten Tagen wurden von allen Hennen fleißig Eier gelegt.
Ich freue mich jedes Mal wie verrückt, wenn planmäßig wieder ein Ei im Nistkasten liegt. Aber obwohl ich sehr neugierig bin, schaue ich nur einmal am Tag in den Kasten, damit ich die Hennen nicht aus der Ruhe bringe.
 
Alle Hennen sitzen nun fest auf ihrem Gelege und lassen sich von den Hähnen verwöhnen. Nur zum Kotabsetzen und zum Puscheln kommen sie noch heraus.
Leider haben sich nun alle Hähne von Sunny das Mit-im-Nistkastensitzen abgeschaut.
Zwischendurch sitzen sie immer wieder bei ihren Damen. Echt schade, dass ich keine Nistkastenkamera habe. Ich würde zu gerne mal wissen, was die da so treiben.

Ungefähr ab dem fünften Tag kann man das Ei schieren. Mit einer Schierlampe wird das Ei durchleuchtet, so dass man auf diesem Wege die feinen Äderchen bzw. Blutgefäße sehen kann. Das Ei erscheint auch dunkler als die anderen

Nr. 1 und wahrscheinlich auch Nr. 2 von Amy sind leider nicht befruchtet. So etwas gibt einem immer einen leichten Dämpfer, aber da ich die Zwei morgens immer fleißig beim Puscheln sehe, denke ich, dass die anderen Eier befruchtet sein werden. Und hoffe es natürlich auch inständig.

Audreys Eier

Die Henne des dritten Pärchens hat das zweite Ei bereits einen Tag nach dem ersten Ei gelegt, so dass heute bereits das dritte Ei gelegt wurde.

Als zusätzliche Leckerei gab es heute Möhren und die Hähne hatten alle drei richtig schöne rote Schnuten.

 

28.03.2012

Leider ist auch das dritte Ei trotz der täglichen mehrmaligen Tretakte von Amy und Sunny nicht befruchtet. Außerdem habe ich heute einen ziemlichen Dämpfer bekommen, da Amy ihr frisch gelegtes Ei Nr. 6 aufgefuttert hat.  
Ich war gerade im Wellihaus, als sie noch mit etwas Eigelb bekleckert aus dem Nistkasten herauskam.
Da hätte ich nun wirklich nicht mit gerechnet, da sie genug Grit und Mineralsteine in der Zuchtbox hat und sich daran auch immer bedient und in der letzten Zuchtsaison eine absolute Super-Zuchthenne war, die sich liebevoll um ihre Küken gekümmert hat.
Vielleicht war das Ei leicht angeknackst und sie hat es deswegen gefressen.
Wer weiß?!
So etwas gibt einem wirklich einen ganz schönen Dämpfer, vor allem bei einem Pärchen, mit dem ich ganz andere Erfahrungen gemacht habe.
Aber daran kann man gut erkennen, dass eine Zucht unberechenbar ist.

Zum Glück gab es auch schöne Momente. Die Henne des dritten Pärchens hat heute ihr viertes Ei gelegt und ich hoffe, dass ab Ei Nr. 2 alle befruchtet sind.
Bitte drückt die Daumen mit.

Ganz besonders habe ich mich heute darüber gefreut, dass Audreys erstes Ei befruchtet ist! Ich hoffe, man kann die zarten Äderchen erkennen.


 

31.03.2012

Im Moment hat mich leider die Grippe voll erwischt, so dass es hier erst wieder Neuigkeiten gibt, wenn es mir wieder besser geht.

 

06.04.2012

Nach ein paar Tagen strenger Bettruhe, an denen ich noch nicht mal meine Wellis gesehen habe, geht es nun wieder etwas besser. Na ja, noch ein bisschen wackelig auf den Beinen...

Leider hat Amy kein weiteres Ei mehr gelegt und die gelegten Eier sind alle unbefruchtet. Darüber bin ich wirklich sehr traurig, da ich überhaupt nicht mit so etwas gerechnet habe. 

Da sie trotzdem sehr eifrig ihre Eier bebrütet und damit sie ein Erfolgserlebnis hat, habe ich zwei Eier von Audrey mit Amys ausgetauscht, so dass nächste Woche Audreys und Henrys erstes und zweites Küken bei Amy im Nistkasten schlüpfen werden, wenn alles gut geht.

Bei Audrey und Henry dagegen läuft alles nach Plan. Audrey hat inzwischen sechs Eier gelegt, die auch alle befruchtet sind.

Das dritte Pärchen verhält sich weiterhin absolut mustergültig und gerade der Hahn überrascht mich positiv. Er verwöhnt seine Henne nach Strich und Faden und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Auch geht er überhaupt nicht mehr mit in den Nistkasten, sondern macht akkurat seinen Job. 
Die Henne hat inzwischen sieben Eier gelegt und ab Nr. 5 scheinen sie befruchtet zu sein.

Da Amy und Sunny meine Pläne gewaltig durchkreuzt haben, habe ich gestern nach reiflicher Überlegung noch ein Pärchen zur Brut angesetzt. Die Zwei wollte ich eigentlich erst zum Ende des Sommers zusammensetzen, aber jetzt kommen sie halt ein wenig früher dran. Der Hahn (Falco) hat bereits Zuchterfahrung von letzten Jahr. Für die Henne (Finja) wird es die erste Brut sein und im Moment muss sie sich noch etwas an die Zuchtbox gewöhnen. Den Nistkasten hat sie sich schon mal in Ruhe angeschaut und immerhin nicht dabei gemeckert. Obwohl sie wahrscheinlich ihr Lieblingshobby (Glocken foltern ) sehr vermisst.
Ich würde mich auf jeden Fall sehr über ein paar Küken von den beiden freuen und ich hoffe, dass alles klappt. 

Falcos Sohn Frodo treibt derweil in der Voliere sein Unwesen: 

 

09.04.2012

Viel Neues gibt es im Moment nicht zu berichten.
In drei Nistkästen wird fleißig gebrütet und die Hähne sitzen gelangweilt in der Zuchtbox und warten. Genau wie ich.
Diese Warterei ist echt schrecklich. Da zeigt sich mal wieder, dass man eine Unmenge an Geduld bei Wellis aufbringen muss.

Audreys und Henrys Ei Nr. 1, das ich Amy untergelegt habe, hat allerdings schon einen leichten Knacks. Außerdem habe ich schon ganz leichte Geräusche gehört, als ich es mir ans Ohr gehalten habe. Schlupftermin ist morgen und ich bin schon ganz gespannt auf den kleinen Gummiadler, der bei seinen Adoptiv-Eltern schlüpfen wird.

Falco und Finja haben sich soweit eingewöhnt und Finja sitzt sehr viel im Nistkasten. Allerdings ist sie immer noch sehr neugierig und kommt beim Futterwechsel o.ä. immer heraus, damit sie nichts verpasst. Dann wird aber fleißig mit Falco herumgeschmust. 
Mehr konnte ich noch nicht beobachten, aber das will ja nichts heißen. Audrey und Henry machen es ja auch immer heimlich.

Für morgen bereite ich seit gestern bereits etwas Keimfutter vor. 
Darüber freuen sich die Süßen immer ganz besonders und das lockt meistens auch die Hennen aus ihren Kästen.

Maja macht sich schon für den neuen Teuto-Welli schön:

 

10.04.2012

Es ist da! Das erste Küken der Zuchtsaison 2012!
 

Herzlich willkommen auf der Welt, kleiner Teuto-Welli!

Alles Gute, mein kleiner Spatz! Ich drücke Dir ganz doll die Daumen und hoffe, dass du groß und kräftig wirst. 

Was für ein unbeschreiblich wunderbares Gefühl! Es ist einfach nur ein kleines Wunder und ich freue mich hier wie verrückt.
 
Der kleine rosige Gummiadler hat sich heute Morgen aus dem Ei gepellt und wird jetzt liebevoll von seiner Adoptiv-Mama Amy versorgt und gewärmt.
Natürlich habe ich auch Audrey und Henry zu ihrem ersten Küken gratuliert; auch wenn das Lütte nicht bei ihnen geschlüpft ist. Ein bisschen leid tut es mir ja doch für die zwei, aber in ein paar Tagen wird auch bei ihnen das Küken aus Ei Nr. 3 schlüpfen.

Das vorbereitete Keimfutter wird sehr gut angenommen und ist wahrscheinlich gleich schon restlos weggefuttert.

 

11.04.2012

Der kleine Fratz ist bereits gestern Nachmittag von Amys Nistkasten in Audreys Nistkasten umgezogen, da sein Kropf leider überhaupt nicht mehr gefüllt war. Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, da Amy mir sehr am Herzen liegt und es mir unendlich leid tat, ihr das Lütte wegzunehmen. Allerdings geht in diesem Fall das Leben des Kükens vor. 
Mit Bangen habe ich abgewartet, ob Audrey ihr Küken auch annimmt und es füttert. Bei der abendlichen Kontrolle habe ich einen riesigen Luftsprung gemacht, als ich den prall gefüllten Kropf gesehen habe.  
Um kein Risiko mehr einzugehen, habe ich das zweite Ei von Audrey, das ich Amy untergelegt hatte, wieder in Audreys Nistkasten gelegt.
Sehr schade, dass es nicht funktioniert hat. Ich hätte Amy und Sunny so sehr ein Erfolgserlebnis gegönnt.

Dem Küken geht es gut und seine Bettelrufe werden erfolgreich von Audrey erhört. 
Sein Geschwisterchen in Ei Nr. 2 ist gerade dabei, sich aus der Eischale zu befreien. Den ersten Knacks konnte ich eben bereits feststellen. 

Beim dritten Pärchen läuft alles wie gehabt.

In Finjas Nistkasten habe ich heute Morgen das erste Ei entdeckt.
So richtig fest sitzt sie noch nicht drauf. Dazu ist sie einfach immer noch zu neugierig. Aber für eine Erstbrüterin klappt es sehr gut und sie hat sich auch schon an die Nistkastenkontrolle gewöhnt und verschwindet sofort nach dem Anklopfen aus dem Nistkasten. Ich bin echt gespannt, wie es sich bei Falco und Finja entwickelt.

 

14.04.2012
Gestern am späten Nachmittag hat Finja das zweite Ei gelegt.
Ich hoffe so sehr, dass beide Eier und auch die nächsten befruchtet sind.
Falco kümmert sich auf alle Fälle akkurat um Finja, während sie die Eier bebrütet.

Gestern hatte ich Besuch von Finjas Züchterin, die ihr nahegelegt hat, ihren Job bloß gut zu machen und auch schon ganz gespannt auf die Küken ist.

Heute Morgen ist das dritte Küken von Audrey und Henry geschlüpft:

Es ist ein Bild für die Götter, wie diese kleinen Gummiadler total blind durch den Nistkasten robben.
Es erstaunt mich immer wieder, wie viel Kraft in diesen kleinen Körpern bereits steckt. 
Erst um den achten Tag herum öffnen die Küken ihre Augen.  

Auf den Fotos kann man übrigens sehr gut erkennen, wie sauber ein Nistkasten noch ist, wenn nur zwei Eier darin liegen und wie schmuddelig der Nistkasten mit bereits drei Küken ist. Sobald sich Küken im Nistkasten befinden, reinige ich diesen einmal pro Tag gründlich und tausche ihn ggbfs. auch aus, damit er richtig gut durchtrocknen kann. Denn je feuchter die Umgebung ist, desto eher können Krankheiten entstehen.

 

15.04.2012
Ich freu mich hier gerade wie verrückt.

Ich konnte es nämlich nicht sein lassen und habe das erste Ei von Finja heute schon geschiert, obwohl es erst vier Tage alt ist. Aber ich war soooo neugierig.
Es waren zwar nur ganz leicht, aber doch eindeutig Äderchen zu erkennen.

Außerdem hat Finja heute brav das dritte Ei gelegt und sitzt auch wirklich fest auf ihren Eiern.
Falco hockt artig vor dem Nistkasten auf der Stange, um sofort parat zu sein, wenn seine Partnerin ihn braucht.
Eben, als ich an den Nistkasten geklopft habe, wollte Finja sofort raus, kam aber nicht an Falco vorbei. Das war voll witzig, wie sie ihn ausgeschimpft hat.

Hier sind zwei Fotos von dem Küken-Trio, das schon fleißig gewachsen ist:

Leon und ich haben die Lütten eben mal gewogen:

Küken Nr. 1 (Mitte, 5 Tage alt) wiegt 10 g,
Küken Nr. 2 (links, 3 Tage alt) wiegt 7 g
und Küken Nr. 3 (rechts, 1 Tag alt) wiegt 3 g.

Es ist wirklich faszinierend, wie schnell die Lütten an Gewicht zulegen und größer werden.

 

16.04.2012

Heute gab es eine Überraschung, über die ich mich sehr gefreut habe.

Das erste Küken von Paar 3 ist heute schon geschlüpft. Termin hätte es eigentlich erst morgen gehabt. Aber umso mehr hat das Lütte die Eltern und mich eben beglückt.

Hier ist der kleine Fratz!

Und? Könnt Ihr schon den Farbschlag erkennen?

Ich muss zugeben, dass ich auf dieses Küken ganz besonders stolz bin, da es einen meiner Lieblingsfarbschläge trägt. Ich hoffe so sehr, dass es groß und kräftig wird und es auch auf die Stange schafft!
Aus dem Küken-Trio ist heute Morgen eine Vierer-Gang geworden.

Die zwei ältesten Küken haben in der Schüssel während der Nistkastenreinigung einen kleinen Ringkampf ausgefochten. So richtig gewonnen hat aber keiner.

Henry futtert fleißig und hat heute eine Extra-Portion Keimfutter bekommen, da er ja nun bereits eine große Familie zu versorgen hat.
Übrigens hat jedes der drei ältesten Küken seit gestern 2 g zugenommen.

Als kleines Leckerchen gab es noch für jedes Pärchen etwas Basilikum dazu.

 

21.04.2012

Im Moment komme ich mir wie auf einer wilden Achterbahnfahrt vor: ständig hoch und wieder runter. Ehrlich gesagt geht das gewaltig an meine Substanz.

Am Mittwoch habe ich einen riesengroßen Dämpfer bekommen, da abends bei der Nistkastenkontrolle alle vier Eier von Finja und Falco spurlos verschwunden waren.
Lediglich ein paar Eigelbspuren verrieten, was mit den Eiern passiert ist.
Ich war wie vor den Kopf gestossen.
Vielleicht war ein Ei defekt und sie sind durch das herauslaufende Eigelb auf den Geschmack gekommen. Wer weiß?!
Sehr getroffen hat es mich, dass sogar das befruchtete Ei gefressen worden ist.

Dieses Mal erlebe ich wirklich ein paar Schattenseiten der Zucht, die es in sich haben. Es ist ein Trost, dass es anderen Züchtern momentan auch so geht; allerdings nur ein kleiner.

Aber natürlich gibt es zum Glück auch schöne Neuigkeiten.

Am Mittwoch habe ich das erste Küken beringt. Dieses Mal ganz stolz mit einem geschlossenen DSV-Ring, der meine Züchternummer und das Schlupfjahr trägt.

Steht ihm sein neuer Schmuck nicht ausgezeichnet?!

Inzwischen sind auch Küken Nr. 2 und Nr. 3 beringt. Das Beringen geht wesentlich flotter als mit den offenen Ringen und ich habe nur ein ganz klein wenig geschwitzt.

Am Donnerstag ist das fünfte Küken von Audrey und Henry geschlüpft.

Der kleinen Rasselbande geht es rundum gut, so dass in dem Nistkasten jetzt voll der Bär los ist.

 

Beim dritten Pärchen ist auch am Donnerstag das zweite Küken geschlüpft.

Den Lütten geht es prächtig und sie werden von ihren Eltern nach Strich und Faden verwöhnt.
Man merkt, dass zwischen den Geschwistern ein Altersunterschied von vier Tagen besteht.

 

24.04.2012

Den Küken geht es prima und sie wachsen und gedeihen.
Im Nistkasten von Audrey und Henry haben inzwischen bereits drei Küken ihre Augen auf und wuseln wie wild durch die Gegend, sobald die Nistkastenkontrolle fällig ist. Auch die Bettelrufe sind bei den älteren schon wesentlich lauter.

Hier sind die zwei Küken von dem dritten Pärchen:

Das älteste Küken war gestern sieben Tage alt und hat 16 g gewogen. Wie man sehen kann, trägt es seit gestern auch einen Ring. Sein Geschwisterchen war drei Tage alt und wog 3 g.


Bei dem ältesten Küken von Audrey und Henry, das gestern bereits 13 Tage alt war und 25 g wog, sprießen die Federn. Das Lütte ist so ganz anders als das älteste Küken vom letzten Jahr. Gandalf blieb immer total ruhig in der Hand liegen und kuschelte eine Runde. Bei diesem kleinen Zappelphilipp muss man aufpassen wie Luchs, weil er ständig am Herumwuseln ist und sein Köpfchen schon ganz neugierig nach allen Seiten streckt.

Finja und Falco flattern seit gestern wieder in der Voliere herum. Am Samstag habe ich den Nistkasten von der Zuchtbox entfernt, damit sie wieder ein wenig herunterkommen konnten.
Finja ist übrigens sofort ihrem Lieblingshobby nachgegangen: Glockenfoltern. 
Amy und Sunny werde ich auch in den nächsten Tagen wieder in die Voliere lassen. 

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, es im Moment bei den beiden Pärchen zu belassen und erst wieder nach unserem Sommerurlaub Ende August neue anzusetzen.

 

27.04.2012

Es hat auch seine Vorteile, wenn man nicht so viele Küken hat: Heute habe ich das jüngste Küken beringt und somit tragen nun alle ihren Ausweis am Fuß.

Gestern noch ohne...

...und heute mit einem schicken, roten Klunker:

Sein Geschwisterchen fand das nur gerecht, da es ja auch seit ein paar Tagen dieses blöde Ding tragen muss.

Den beiden Küken geht es rundum gut. Sie sind nun 11 und 7 Tage alt und ich bin riesig stolz auf sie.
Ich hoffe sehr, dass die zwei Lütten es auf die Stange schaffen, und möchte heute das Geheimnis um ihre Eltern lüften:
Es handelt sich um Ava (Albino) und Dexter (TCB dunkelblau).
Da unser Knuddel Dexter manchmal ein wenig tolpatschig und extrem anhänglich ist, war ich mir nicht so sicher, ob es mit dieser Verpaarung funktionieren würde.
Aber er hat uns eines Besseren belehrt: Dexter macht seinen Job ausgezeichnet!
Ava und er sind ein wunderbares Zuchtpärchen. Sie gehen sehr harmonisch miteinander um und kümmern sich spitzenmäßig um ihre Küken.

Die Rasselbande von Audrey und Henry wird immer neugieriger. Sobald der Deckel vom Nistkasten hochgeht, werden die Hälse lang gemacht.

Kleine Stacheligel



 

Die Nistkastenkontrolle dauert dadurch natürlich wesentlich länger als sonst. Man muss den wissbegierigen Küken schließlich auch etwas bieten.

Außerdem muss nicht nur der Nistkasten komplett gesäubert und ausgetauscht, sondern auch die Küken müssen von Kot- und Speiseresten befreit werden. Getrockneter Kot wird hart wie Zement und kann dadurch zu Missbildungen führen.

Das jüngste Küken aus diesem Nistkasten hat mich die letzten Tage etwas auf Trab gehalten. Ich habe es heute zum dritten Mal beringt.
Wahrscheinlich meinte es, dass ich noch etwas Übung brauche und hat deswegen den Ring immer wieder abgestreift. Zum Glück geht der Ring nicht verloren, sondern liegt irgendwo in der Einstreu im Nistkasten.

Das älteste Küken ist inzwischen 17 Tage alt und wahnsinnig neugierig. 
Man muss wirklich sehr aufpassen, dass es einem nicht aus der Hand flutscht. Außerdem knabbert es immer höchst interessiert an den Fingern herum. 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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